Keine Rechts­schutz­ver­si­che­rung?


Rechtsschutz sorgt für Chancengleichheit

Der Ansicht ist fast jeder, bis er zum ersten mal damit konfrontiert wird, rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Das kann der Gebrauchtwagenhändler sein, der einen Mangelverschwiegen hat und Ihnen das Geld nicht zurück geben will. Das kann der Vermieter sein, der die Kaution nicht auszahlt,obwohl Sie die Wohnung in vereinbartem Zustand zurückgaben. Es kann viel schneller gehen, als einem lieb ist. Hier haben wir Ihnen einige Fälle aus der Praxis aufbereitet, die dies verdeutlichen.

Aber nicht immer muss eine Sache gleich vor Gericht landen, bevor Sie von den Leistungen einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung profitieren können. Rechtsschutzversicherer sehen sich inzwischen zu Recht mehr als Rechtsdienstleister, die ein sehr umfangreiches Servicepaket für Sie bereithalten. So steht Ihnen beispielsweise ein Team von Anwälten telefonisch zur Verfügung, um sich in sämtlichen Rechtsgebieten beraten zu lassen. Hier fallen natürlich keine weiteren Kosten für Sie an.

Auch die Kosten einer Mediation werden übernommen. Meist will man sich gar nicht streiten, hat aber unterschiedliche Rechtsauffassungen. Ein Mediator holt die beiden Parteien an einen Tisch und versucht, eine Lösung zwischen beiden zu vermitteln, mit der alle leben können. Eine solche Mediation kann auch telefonisch durchgeführt werden. Ein Rechtsschutzvertrag sorgt dafür, dass Sie mit Ihrem Streitgegner mindestens auf einer Augenhöhe sprechen können.
 
Frei von Angst, hohe Kosten tragen zu müssen. Verzichten Sie nicht mehr auf Ihre Ansprüche. Vermeiden Sie es, nur Spielball der Handlungen anderer sein zu müssen.
 
 
Fälle aus der Praxis - was Rechts­schutz­ver­si­che­rungen alles leisten:
In all diesen Fällen hätten Sie über einen Rechtsschutzvertrag Deckung erhalten können. Bei jedem dieser Beispiele dürfen Sie davon ausgehen, dass alleine für Ihren Anwalt ein vierstelliger Betrag angefallen wäre. Hinzu kämen ggf. noch Gerichtsgebühren, Sachverständigenhonorare, etc. Für jede Position hätten Sie in Vorauslage gehen müssen.
 
 
Abstandmessung
Auf der Autobahn werden Sie von einem anderen PKW überholt, der unmittelbar vor Ihnen wieder einschert. Der Ärger über diese Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr lebt eine Woche später erneut auf, als Sie Post von der Verkehrsüberwachung erhalten. Bei einer im betroffenen Streckenabschnitt durchgeführten Abstandsmessung schien es, als ob Sie dem Vordermann sehr dicht aufgefahren wären. Daher fordert man ein Bußgeld i. H. v. 240 Euro und kündigt ein zweimonatiges Fahrverbot an.
 
 
Onlineshopping
Bereits seit längerem möchten Sie sich einen neuen Fernseher anschaffen. Im Internet recherchierten Sie in Testberichten und Kundenmeinungen, bis Sie sich für ein bestimmtes Model entschieden. Bei einem kleineren Onlinehändler finden Sie das günstigste Angebot. Der Händler besteht auf Vorkasse, weshalb Sie die geforderte Summe überweisen. Auch nach drei Wochen ist die Waren noch nicht bei Ihnen angekommen. Auf Ihre E-Mails wird nicht reagiert und auch telefonisch können Sie niemanden erreichen.
 
 
Arbeitszeugnis und Abfindung
Nach vielen Jahren in einer Firma kommt es zwischen Ihrem Chef und Ihnen zu einem Streit. Grund ist ein erteilter Arbeitsauftrag, mit dem Sie faktisch einen Rechtsbruchbegehen würden. Sie weigern sich daher, den Auftrag auszuführen. Aufgrund dieser Arbeitsverweigerung werden Sie zunächst abgemahnt, erhalten einen Monat später
eine Kündigung. Das Arbeitszeugnis, das Sie bereits mit der Kündigung erhalten, ist verheerend schlecht. Sie fordern ein korrektes Zeugnis und eine Abfindung.
 
Schadenersatz nach einem Unfall
Sie werden von einem unachtsamen Autofahrer angefahren und ziehen sich Verletzungen am Rücken zu. Ärztlich wird Ihnen bestätigt, dass Sie dauerhaft mit einem gewissen Schmerzmaß leben müssen. Der Versicherer bietet Ihnen 50.000 Euro als Vergleichssumme an, da ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten eine Mitwirkung von Vorerkrankungen i. H. v. 50 % ausweist. Sie möchten auch die zweite Hälfte des Schmerzensgeldes.
 
 
 
Dies ist wirklich nur ein sehr kleiner Auszug versicherter Fälle, für die eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung aufkommen kann und das für deutlich weniger als einen Euro am Tag! Das sollte Ihnen eine faire Rechtsprechung wert sein, oder?


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