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private Unfall­ver­si­che­rung

Was ist eine private Unfall­ver­si­che­rung? Ob auf dem Weg zur Arbeit, auf der Baustelle, beim Renovieren, während des Hausputzes oder in der Freizeit. Ein Unfall kann immer passieren. In einigen Fällen erleidet der Verunglückte leichte Verletzungen, in anderen kommt es zu schweren Beeinträchtigungen mit langjährigen Folgen.

Von einem Unfall spricht man dann, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, das sogenannte Unfallereignis, Gesundheitsschäden erleidet. Als Eselsbrücke wird hier gern das Wort "PAUKE" verwendet:

P = plötzlich
A = von außen
U = unfreiwillig
K = auf den Körper
E = wirkendes Ereignis

Die private Unfall­ver­si­che­rung leistet in diesen Fällen insbesondere dann, wenn der Unfall dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigungen nach sich zieht oder zum Tode führt. Ein solcher Unfall kann hohe finanzielle Belastungen nach sich ziehen.

Beispielsweise wenn die Wohnung oder das Auto behindertengerecht umgebaut werden muss und Betreuungskosten anfallen. Wer sich absichern möchte, sollte deshalb eine private Unfall­ver­si­che­rung abschließen. Sie zahlt dem Versicherten eine zuvor fest
vereinbarte Summe - über die er unabhängig von den tatsächlichen Kosten oder Einbußen frei verfügen kann.

Was die private Unfall­ver­si­che­rung kostet, hängt von den vereinbarten Leistungsbausteinen, dem Beruf, dem Alter und der Versicherungssumme ab.

Die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung reicht nicht aus, zwar sind Arbeiter und Angestellte automatisch Mitglied in der gesetzlichen Unfall­ver­si­che­rung, die vom Arbeitgeber finanziert wird. Doch viele verlassen sich fälschlicherweise auf diesen Schutz, ohne zu wissen, dass die gesetzliche Unfall­ver­si­che­rung nur dann greift, wenn sich der Unfall während des Jobs oder auf direktem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz ereignet. Wer zu Hause oder in der Freizeit stürzt, ist also auf keinen Fall versichert dabei geschieht dort fast jeder zweite Unfall.

Die private Unfall­ver­si­che­rung schützt dagegen rund um die Uhr und weltweit. Außerdem zahlt sie unabhängig von sonstigen Leistungen, die der Versicherte etwa aus Haft­pflicht-, Berufs­unfähig­keits-, Kranken- oder gesetzlicher Unfall­ver­si­che­rung bezieht.

Ersetzt eine private Unfall­ver­si­che­rung die Berufs­unfähig­keitsversicherung? Auf keinen Fall. Eine Unfall­ver­si­che­rung ist mit einer Berufs­unfähig­keitsversicherung nicht vergleichbar, das eine Produkt kann das andere nicht ersetzen. Die Berufs­unfähig­keitsversicherung zahlt bei Unfall und Krankheit, aber nur wenn eine Berufs­unfähig­keit von mindestens 50 Prozent vorliegt.

Die Unfall­ver­si­che­rung zahlt im Falle eines Unfalls. Der Schutz tritt allerdings schon bei kleinsten dauerhaften Beeinträchtigungen in Kraft. Ob der Verunglückte seinen Beruf ausüben kann oder nicht, spielt keine Rolle. Die Höhe der Leistung richtet sich nach der vereinbarten Versicherungssumme und der dauerhaften Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.

Wenn beispielsweise ein Büroangestellter eine Gehbehinderung erleidet, kann er seinem Beruf unter Umständen weiter nachgehen. Das hat zur Folge, dass er keine Leistungen aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung erhält. Die Unfall­ver­si­che­rung dagegen zieht die deutliche Einschränkung seiner körperlichen Leistungsfähigkeit in Betracht und zahlt.

Quelle: Informationszentrum der deutschen Versicherer "Zukunft klipp + klar"



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